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Suzuki Endurance Racing Team dominiert 75. Ausgabe des Bol d'Or

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boldor-2011-start-2Zum 75. Mal wurde am letzten Samstag, den 16. April 2011 um 15 Uhr die Trikolore zum Start des legendären Bol d'Or geschwenkt. 58 Teams waren dieses Jahr am Start. Angetreten, um eine der begehrten goldenen Schüsseln nach 24 Stunden härtesten Einsatzes auf dem Circuit de Nevers in Empfang zu nehmen. Schon nach Training war eigentlich klar, das der größte Pokal mit großer Wahrscheinlichkeit an das werksunterstützte Suzuki Endurance Racing Team gehen würde, wenn nichts unvorhergesehenes dazwischen käme.

 

 


Zwar zerstörte Vincent Philippe im Warm-Up die Einsatzmaschine, es mußte also mit der Ersatzmaschine an den Start gegangen werden, aber selbst das konnte ihn und seine Teamkollegen Freddy Foray und Anthony Delhalle nicht am Start-Ziel-Sieg hindern.boldor-2011-sert-suzuki-philippe-2boldor-2011-sert-suzuki-philippe

Mit 6 Runden Vorsprung vor der zweitplatzierten SRC Kawasaki Mannschaft überquerten sie am Sonntagnachmittag unter dem Jubel der Fans die Ziellinie. Hart umkämpft war der dritte Podestplatz über lange Distanz. Um ein Haar wäre es der fehlerfrei agierenden, privaten schweizer Bolliger Truppe gelungen, die werksunterstützte BMW Motorrad France 99 unter Gimbert/ D. Cudlin/ Nigon vom Podium zu verdrängen.
Diese waren durch einen Kettenschaden zurück geworfen worden und mußten sich anschließend noch ziemlich strecken, um sich wieder vor die Eidgenossen zu schieben.Das Monster Yamaha YART Team mußte nach starker Vorstellung in den Morgenstunden mit Überhitzungsproblemen die Segel streichen und einen Platz unter den Top 5 aufgeben.

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Die im Vorfeld ebenfalls siegverdächtige Yamaha France GMT 94 wurde nach einem schweren Abflug von Kenny Foray in der zweiten Stunde jeder Chance für einen Spitzenplatz beraubt. Foray schaffte es, die havarierte R1 in 25 Minuten zurück zur Box zu schieben. Die Mechaniker-Crew benötigte dann nochmal 21 Minuten, um die Maschine wieder in einen renntauglichen Zustand zu versetzen. Zurück geworfen auf den 48. Rang, konnte die Aufholjagd der Franzosen beginnen. Nach 16 Stunden hatte man sich bereits wieder in die Punkteränge vorgekämpft, zum Schluß belegten David Checa, Kenny Foray und Matthieu Lagrive den 8. Gesamtrang. Nicht das ursprünglich angestrebte Ergebnis, aber unter den Umständen eine großartige Leistung.

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Erstmals am Start im Endurance World Cup war auch das Honda TT-Legends Team mit John McGuinness, Steve Plater, Keith Amor und Ersatzfahrer Cameron Donald. Die Straßenkämpfer von der Insel schlugen sich prächtig. Obwohl Plater der einzige Pilot im Team mit Endurance-Erfahrung war, gelang der Crew auf Anhieb ein 5. Platz.

Bemerkenswert ist der 9. Gesamtrang der Achsschenkel gelenkten Metiss vom Team JLC Moto. Fissette/Michel/Huvier schafften diese Platzierung mit einem Suzuki GSX-R Motor von 2007!boldor-2011-metiss-fissette

Äusserst spannend verlief auch die Entscheidung in der Superstock-Kategorie. Hier gelang der BMW-Truppe um Rico Penzkofer ein toller dritter Platz. Werner Daemen, Michael Filla und Matti Seidel fehlten am Ende lediglich viereinhalb Sekunden auf die zweitplatzierte Suzuki von Atomic Motorsport unter Muteau/Lalevee/Lussiana.

Die Equipe von DG Sport aus dem belgischen Theux belegte den 18. Gesamtrang und Platz 7 in der Kategorie Superstock. Der Vorjahressieger der Klasse hatte besonders in der Schlußphase mit Überhitzungsproblemen der Yamaha R1 zu kämpfen, die mehrere ausserplanmäßige Boxenstops zur Folge hatten. Mit großem Einsatz konnten Depoorter/ Dos Santos/ Molina den Bol d'Or zu Ende fahren.
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Der Bol d'Or in Magny-Cours war ein gelungener Einstand für den diesjähren FIM Endurance Worldcup und man darf schon jetzt gespannt sein, was die Konkurrenz am 21. Mai beim 8-Stunden-Rennen von Albacete der SERT Suzuki entgegen zu setzen haben werden.

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